Sangokai - chem-balance KH

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    Komponente #3 im BALANCE-System
    Karbonathärte-Stabilisierung



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    Interne Referenz: SK10045

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    SANGOKAI - chem-balance KH 1000ml

    Welche Aufgaben erfüllt sango chem-balance KH

    Die Karbonathärte (KH) bzw. Alkalinität im Meerwasser ist ein äusserst dynamischer Parameter und für die erfolgreiche Pflege eines Meerwasseraquariums von grosser Wichtigkeit. Die KH muss daher dauerhaft gemessen und praktisch kontrolliert werden.

    sango chem-balance KH dient speziell zur Erhöhung und langfristigen Stabilisierung der Karbonathärte innerhalb des SANGOKAI BALANCE-Systems. Das Carbonat-System übernimmt zusammen mit dem Bor-System den Hauptanteil an der pH-Pufferung im Meerwasser. Dadurch, das Carbonat (CO32-) anfallende Säure-Äquivalente (H+) assoziieren kann und dadurch zu Bicarbonat (HCO3–) bis hin zu Kohlensäure (H2CO3) umgewandelt werden kann, bleibt der pH-Wert in einem für Meerwasser optimalen Bereich relativ konstant. Sinkt der Carbonatgehalt bei einer KH unterhalb von z.B. 6°dKH, kann das pH/Säuregleichgewicht nicht optimal eingehalten werden und der pH Wert kann fallen.

    Unabhängig davon spielen Carbonate auch eine äusserst wichtige Rolle in der Bildung von Kalk (CaCO3) als Skelettmaterial der Steinkorallen, Muscheln, Kalkrotalgen oder Kalkschwämme. So hatte die Pflege der beliebten kleinpolypigen Steinkorallen (SPS) erst dann ihren erfolgreichen Durchbruch, als in den späten 1980er und 1990er Jahre entsprechende Methoden vorgestellt und etabliert wurden, die dazu in der Lage waren, Calcium- und Carbonat-Defizite im Meerwasser zu korrigieren und einen optimalen Kalkhaushalt langfristig aufrecht zu erhalten (vergl. dazu die SANGOKAI Empfehlungen A-Z (SEA-Z)).

    Bis heute besteht für uns Riffaquarianer, unabhängig von einer Nährstoffversorgung, die praktische Notwendigkeit, den Verbrauch von Calcium und von Carbonaten möglichst so auszugleichen, dass es zu keinen Schwankungen kommt. Das sango chem-balance System übernimmt diese Aufgabe und bietet eine sowohl einfache wie auch effektive und zielgenaue Möglichkeit der Einstellung von Calcium und KH.

    Wie hoch dosiert sango chem-balance KH die Karbonathärte?

    Achtung: Zur Herstellung der sango chem-balance KH Gebrauchslösung beachte bitte die BALANCE-Anleitung in der Kategorie „Anwendung“. sango chem-balance KH ist ein 10-fach Konzentrat, dass vor dem Gebrauch verdünnt werden muss. Wie das geht, erfährst Du in der BALANCE Anleitung.

    Für die 10-fache Verdünnung gilt folgende Dosierung:

    40 mL sango chem-balance KH Gebrauchslösung pro 100 L Meerwasser erhöhen die KH um 1°dKH.

    Idealerweise erfolgt die Dosierung der sango chem-balance KH Gebrauchslösung über eine Dosierpumpe/Dosierautomatik, um bei einer täglichen Dosierung grössere KH-Schwankungen zu vermeiden.

    Alternativ kannst Du die Gebrauchslösung natürlich auch per Hand dosieren. Warte zwischen der Dosierung von chem-balance Ca-1/Ca-2 und sango chem-balance KH bitte mindestens 30 min., damit es nicht zu spontanen Kalkfällungen kommt und sich alle Wirkstoffe gleichmässig im Meerwasser verteilen können.

    Achtung: Beim Eintropfen der sango chem-balance KH Gebrauchslösung erscheint eine sehr kurze milchige Eintrübung. Diese verschwindet innerhalb weniger Sekunden und ist bedingt durch den hohen Carbonatanteil im chem-balance KH, der sich im Rahmen des normalen alkalischen pH Werts im Meerwasser zu Bicarbonat umwandelt (das Carbonatsystem im Meerwasser liegt zu knapp über 90% im Bicarbonat-Zustand vor und nur zu 8% als Carbonat). Daher ist diese Trübung kein Zeichen für eine Ausfällung und nicht kritisch.

    Da sango chem-balance KH auch eine pH-Stabilisierung ermöglicht, ist eine Dosierung morgens oder zu Beginn der Beleuchtungsphase empfehlenswert. Allerdings kannst Du auch zu jeder anderen Tageszeit dosieren, v.a. dann, wenn Du keine Dosieranlage verwendest und Du z.B. berufsbedingt nicht zum idealen Dosierzeitraum zu Hause bist.

    Die KH solltest Du immer unabhängig von dem Calciumgehalt anpassen. Insbesondere junge oder frisch gestartete Riffaquarien weisen einen im Vergleich zum Calciumgehalt höheren Carbonatverbrauch auf, weil sich z.B. autotrophe Bakterien wie Nitrifizierer entwickeln, die Carbonate für ihren Stoffwechsel aufnehmen. Ein Carbonatverbrauch kann also auch unabhängig von der Kalkskelettbildung durch z.B. Steinkorallen bestehen, so dass eine separate und Calcium-unabhängige KH-Dosierung notwendig ist.

    Weiterführende Informationen

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